Mütter sterben nicht!
Sie gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein, den Wasserspiegel bricht,
so zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht,
Sie leben fort, auf ihre Weise.
Liebe Carlotta,
liebe Francesca,
was sagt man Töchtern, die ihre Mutter auf unerwartete und tragische Weise verloren haben?
Vielleicht gibt es keine richtigen Worte. Nichts, was den Schmerz wirklich lindert, nichts, was diese Lücke je füllen kann. Eure Mama war euer Zuhause, euer Anker, euer sicherer Ort und plötzlich ist sie nicht mehr da.
Aber was bleibt, ist alles, was sie euch gegeben hat: ihre Liebe, ihr Lachen, ihre Wärme, ihr Mut. All das lebt in euch weiter, in jedem Gedanken an sie, in jedem Lächeln, das ihr euch und anderen schenkt, in jeder Erinnerung, die euch trägt.
Man wollte die Hoffnung bis zuletzt nicht aufgeben und glaubte fest daran, dass sie es noch schafft.
Wir kennen Steffi, seit sie selbst ein Kind war. Ich erinnere mich gut an ihre fröhliche, lebendige Art, mit der sie schon damals die Herzen eurer Großeltern im Sturm erobert hat. Auch als erwachsene Frau war jedes Wiedersehen mit ihr geprägt von Leichtigkeit und Lachen. Wie oft mussten wir Tränen lachen, so ansteckend war ihr Humor.
Der Weg durch die Trauer ist steinig, und kein Tag wird wie der andere sein. Aber ihr müsst ihn nicht allein gehen. Ihr habt einander, ihr habt euren Papa und ihr habt Menschen, die euch lieben und an euch denken.
Wir wünschen euch, eurem Vater und eurer ganzen Familie von Herzen viel Kraft, um diese schwere Zeit zu überstehen.
Steffis Leben zieht weiterhin ihre Kreise, in euren Herzen, in euren Erinnerungen und bleibt für immer bei euch.
Isabella, Bernd, Sabine und Matthias mit Julia, Céline, Daniel und Laura